DIE FAUNA AUF IBIZA

DIE FAUNA AUF IBIZA

Die Tierwelt auf Ibiza kann in die folgenden vier Hauptgruppen eingeteilt werden: Meeresfauna: Rund um die Pitiüsas-Inseln gibt es eine Vielfalt an Meerestieren, jedoch keine signifikante Menge an endemischen Arten. Dieser Umstand hängt mit der hohen Verbreitungskapazität der Arten und ihrem geringen Grad an genetischer Isolierung zusammen. Da das Mittelmeer vor etwa 5 Millionen Jahren ausgetrocknet war, ist die heute hier vorkommende Fauna das Ergebnis der Neubevölkerungen mit Arten aus dem Atlantik nach der Öffnung der Meerenge von Gibraltar. Die Gebiete mit der größten Artenvielfalt sind die Küstenbereiche, sowohl die Felszonen als auch der von Wiesen aus Posidonia oceanica (Poseidongras) überzogene Meeresboden. Zu dieser Gruppe gehören auch die Meeresvögel, von denen einige einen Teil des Jahres am Atlantik verbringen. Außerdem sind die Wale (Cetacea) und die Meeresschildkröten erwähnenswert, die auf den Pitiüsas-Inseln ihre größten Kolonien von ganz Spanien haben. Die Fauna der Kontinentalgewässer wird gegenwärtig durch nicht einmal 100 Arten wirbelloser Tiere - mit permanenter (Krustentiere) oder vorrübergehender (Insekten, im Larvenstadium) Beziehung zu den Binnengewässern: Amphibien (Frosch und Kröte) und Sumpfvögel. Die wichtigsten Lebensräume für die Arten sind Ses Salines und Ses Feixes. Aber auch in einigen Quellen und kleinen Feuchtgebieten gibt es einige begrenzte Vorkommen. Die Vielfalt der Landtiere der Pitiüsas-Inseln ist aufgrund der Insellage, des trockenen Klimas und dem Eingriff des Menschen in die bestehenden Ökosysteme beschränkt. Die endemischen Arten sind von großem Interesse, einige dieser Arten sind bereits sehr (Eidechse, wirbellose Tiere), andere sind relativ jung. Dabei handelt es sich vom Menschen auf die Insel gebrachte Arten (von den iberischen Völkern oder den Mauren), die hier eigene Ausprägungen entwickelt haben. Die wichtigsten Lebensräume sind die Küstenzonen (die Dünen und besonders die Felseninseln), die Feuchtgebiete und die bewaldeten Ökosysteme. Die traditionellen Anbaugebiete sind ebenfalls von hohem Interesse für die Zoologen. Außerdem gibt es eine Artengruppe, die in den unterirdischen Höhlen der Insel vorkommt und zu der sowohl Meeres- als auch Landtiere gehören. Besonders interessant sind dabei die im salzigen Grundwasser lebenden Krustentiere. Diese Gruppe wird auf den Balearen intensiv untersucht, und es wurden zahlreiche endemische Arten und biologische Seltenheiten entdeckt. Auf den Pitiusas-Inseln sind zehn Höhlen mit biologischen Elementen bekannt, die ais 35 Arten bestehen, von denen sechs nur auf den Balearen vorkommen.
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